02.03.2020 – 10:49

Polizeipräsidium Mittelhessen – Pressestelle Wetterau

Friedberg (ots)

>A5 bei Ober-Mörlen: Hinterachse mit Spanngurt „gesichert“

Am Donnerstag (27. Februar) kontrollierten Beamte der Polizeiautobahnstation Mittelhessen gegen 09:20 Uhr auf der A5 einen weißen, aus Lettland stammenden LKW. Dieser stand in einer Nothaltebucht zwischen Ober-Mörlen und Friedberg.

Die Polizeibeamten stellten fest, dass ein Federbein der Hinterachse gebrochen war. Offensichtlich hatte der 37-jährige, aus Kasachstan stammende Brummifahrer bereits einige Zeit zuvor versucht, die Hinterachse mittels Spanngurt zu befestigen. Beim näheren Hinsehen bemerkten die Ordnungshüter, dass besagte Konstruktion zu zerreißen drohte, da der Gurt über eine scharfe Kante gespannt worden war.

Damit aber nicht genug: Der kasachische Staatsangehörige zeigte allem Anschein nach einem gefälschten, kasachischen Führerschein vor. Die Polizeistreife stellte diesen sicher, um ihn zu einer abschließenden Prüfung durch eine weitere Fachdienststelle bewerten zu lassen. Da ohne einen echten Führerschein auch keine Berufskraftfahrerqualifikation erworben werden kann, erfolgte weiterhin die Sicherstellung der lettischen Qualifikationskarte. Der LKW-Fahrer war aufgrund seiner mangelhaften Konstruktion an der Hinterachse der Polizei zuvor schon durch andere Verkehrsteilnehmer gemeldet worden, wie er mit dem LKW in Richtung Frankfurt fuhr. Deshalb kommt auf ihn neben einer Anzeige wegen Urkundenfälschung unter anderem auch eine weitere wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu.

Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete die Einbehaltung einer dreistelligen Sicherheitsleistung an. Um die Weiterfahrt zu verhindern, musste der 37-Jährige auch den Fahrzeugschlüssel an die Beamten aushändigen.

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Tobias Kremp

Pressesprecher

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