Aus dem Polizeibericht

on 18.1.2018

Einbrecher in Butzbach verschreckt ++ Neue Ermittlungsergebnisse nach Vorfällen auf Marktplatz Bad Nauheim ++ LKW-Unfall sorgte für kilometerlangen Stau ++ Unfallfluchten ++ u.a.

Langer Stau nach LKW-Unfall

Autobahn 5: Um 14.25 Uhr krachte es am gestrigen Mittwoch auf der Autobahn 5 zwischen dem Bad Homburger Kreuz und der Anschlussstelle Friedberg. Bis in den Abend hinein dauerten die Behinderungen an. Nach einem Auffahrunfall zwischen zwei LKW auf dem rechten Fahrstreifen versuchte ein dahinter folgender LKW-Fahrer den Verunfallten auszuweichen. Dies gelang ihm jedoch nicht. Der LKW stieß mit dem Vorausfahrenden zusammen, wobei der Tank des Zugfahrzeuges aufriss. Rund 200 Liter Diesel liefen aus. Ein Großaufgebot der Feuerwehr kam zum Einsatz, um den ausgelaufenen Kraftstoff zu binden und ein weiteres Austreten zu verhindern. Der Seitenstreifen und die rechte Fahrspur mussten nach der Bergung der Laster umfangreich gesäubert werden. Bis 20 Uhr blieben sie daher gesperrt, was zu erheblichen Behinderungen und kilometerlangen Staus in Fahrtrichtung Kassel führte. An den drei LKW entstand ein Schaden von rund 35.000 Euro. Die drei Fahrer blieben unverletzt.

In Schleudern geraten

Autobahn 5: Aufgrund der witterungsbedingt glatten Fahrbahn geriet ein 48-jähriger Neu-Isenburger am Mittwochmittag, gegen 12 Uhr, mit seinem PKW in Schleudern, als er die Autobahn 5 bei Friedberg in Fahrtrichtung Kassel befuhr. Von der mittleren Fahrspur aus prallte der Mercedes gegen die Mittelleitplanke. Ein 67-jähriger Pohlheimer stieß mit seinem Audi gegen den Mercedes und schleuderte daraufhin ebenfalls gegen die Leitplanke. Der Pohlheimer zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Beide PKW mussten mit erheblichen Schäden abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 18.000 Euro.

Alles richtig gemacht

Bad Nauheim: An der Haustür eines Mehrfamilienhauses in der Rotdornstraße klingelte es am Mittwochabend, gegen 17.45 Uhr. Eine Bewohnerin öffnete daraufhin das Fenster und fragte den Mann vor der Tür nach seinem Begehr. Als dieser darauf drängte in den Keller des Hauses zu müssen, da er von einem Notdienst sei und sich um angebliche Bakterien im Wasser kümmern müsse, verweigerte ihm die Bewohnerin den Zutritt zum Haus. Damit machte sie alles richtig, denn der Verdacht liegt nahe, dass es sich um einen Betrüger handelte, der versuchte sich auf diese Weise Zutritt zum Haus zu verschaffen. "Nur wen Sie persönlich kennen, oder wer sich ausweisen kann, sollte von Ihnen ins Haus gelassen werden. Im Zweifel können Sie sich jederzeit an die Polizei wenden, die unter der Notrufnummer 110 rund um die Uhr erreichbar ist." Weitere Hinweise auf den nicht näher zu beschreibenden mutmaßlichen Betrüger nimmt die Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, entgegen.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren - neue Erkenntnis - weiterhin Zeugen gesucht

Bad Nauheim: Wie am vergangenen Montag berichtet, kam es in der Nacht zum Samstag (13. Januar) in einer Bar am Marktplatz in Bad Nauheim zu einer Körperverletzung. Ein Betroffener musste durch den Rettungsdienst versorgt werden. Nach ersten Erkenntnissen musste von einem Angriff auf die Rettungskräfte ausgegangen werden. Inzwischen steht der Tatverdächtige der Köperverletzung in der Bar fest, ein Angriff auf die Rettungskräfte fand vermutlich nicht statt, ein Verdächtiger wird noch immer gesucht.

Gegen 01.10 Uhr am Samstag kam es in der Bar zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 20-jähriger Schottener schwer verletzt wurde. Aufgrund der Berichterstattung über den Vorfall in den Medien meldet sich der zunächst unbekannte Kontrahent, ein 19-jähriger Bad Nauheimer bei der Polizei. Zu den Abläufen in der Bar, die zu der Auseinandersetzung führten, machen die Beteiligten bislang unterschiedliche Angaben. Auch der Bad Nauheimer wurde dabei leicht verletzt.

Da der verletzte Schottener eine ärztliche Versorgung benötigte, traf gegen 01.20 Uhr eine Rettungswagenbesatzung ein. Nach ersten Mitteilungen ergab sich der Hinweis darauf, dass die Besatzung sich schützend vor ihren Patienten stellen musste, da dieser weiterhin attackiert werden sollte. Die Vernehmungen der Beteiligten relativieren den Sachverhalt inzwischen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass die Rettungswagenbesatzung den Verletzten ohne eine Behinderungen ihrer Arbeit oder Angriffe von Dritten in das Einsatzfahrzeug verbringen konnte.

Auf dem Weg dorthin bemerkten sie jedoch drei südländisch aussehende Männer, von denen einer offenbar gerade ein Einhandmesser einklappte und wegsteckte. Die Stimmung vor der Bar soll zu diesem Zeitpunkt aufgeheizt gewesen sein. Zu einem Angriff auf die Rettungssanitäter kam es nach derzeitigem Stand nicht. Allerdings ist die Beteiligung des Mannes mit dem Einhandmesser an den Vorfällen am Abend in und vor der Bar noch unklar. Die Polizei bittet daher weiterhin um Hinweise auf ihn. Er wird als etwa 18 bis 27 Jahre alt, 1.70 bis 1.80 m groß, mit südländischem Aussehen, schwarzen - seitlich geschorenen - nach hinten gegeelten Haaren und mit einem Zopf am Oberkopf beschrieben.

Zeugen der Vorfälle am frühen Samstagmorgen, zwischen 01 und 01.30 Uhr, in der Bar und auf dem Marktplatz werden gebeten sich mit der Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, in Verbindung zu setzen. Für die Ermittler kann jeder Hinweis hilfreich sein, um den Sachverhalt aufzuklären.

Golf angefahren

Bad Vilbel: Um Hinweise nach einer Unfallflucht in der Baugasse bittet die Polizei in Bad Vilbel, Tel. 06101-5460-0. Irgendwann zwischen 08.50 Uhr am Dienstag und 08.50 Uhr am Mittwoch stieß ein Verkehrsteilnehmer beim Ein- oder Ausparken gegen einen schwarzen VW Golf, der in einem Hof vor einem Wohnhaus abgestellt war. Am Golf entstand dabei ein Schaden von rund 1.500 Euro. Der Unfallverursacher meldete sich weder beim Fahrzeughalter, noch bei der Polizei und machte sich damit strafbar.

Keil überfahren

Büdingen: In der Limesstraße in Calbach überfuhr eine 28-jährige Büdingerin am Mittwoch, gegen 18.20 Uhr, mit ihrem Renault einen Keil, der auf der Fahrbahn lag. Dabei beschädigte sie sich erheblich den Unterboden ihres Fahrzeuges. Betriebsstoffe liefen aus und mussten gebunden werden. Es entstand ein Schaden von etwa 5000 Euro. Der Keil blieb vermutlich von einem LKW übrig, der dort zuvor geparkt und mit dem Keil gegen Wegrollen gesichert war. Um weitere Hinweise in diesem Zusammenhang bittet die Polizei in Büdingen, Tel. 06042-9648-0.

Reh überlebte nicht

Büdingen: Wieder einmal starb ein Reh am gestrigen Mittwochabend, gegen 19 Uhr, bei einem Wildunfall. Auf der Kreisstraße 229 zwischen Düdelsheim und Orleshausen erfasste ein 27-jähriger Büdinger das Tier mit seinem PKW, als es plötzlich vor ihm die Fahrbahn querte. Am PKW entstand dabei ein Schaden von etwa 1200 Euro.

Nach Unfall weggefahren

Butzbach: Ein 33-jähriger Butzbacher steht im Verdacht am gestrigen Mittwoch, gegen 07.25 Uhr, auf der Bundesstraße 3 bei Pohlgöns einen Unfall verursacht zu haben. Vermutlich überholte er von Gießen in Richtung Butzbach fahrend mit seinem VW ein vor ihm fahrenden Fahrzeug. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Kleintransporter eines entgegenkommenden 53-jährigen Biebertalers. Nach dem Unfall fuhr der Verursacher davon, konnte jedoch ermittelt werden. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstanden jedoch Schäden von rund 9000 Euro. Zeugen des Unfalls, insbesondere der überholte Verkehrsteilnehmer, werden gebeten sich mit der Polizei in Butzbach, Tel. 06033-7043-0, in Verbindung zu setzen.

Einbrecher verschreckt

Butzbach: Über eine Mauer muss ein Täter geklettert sein, um auf das Grundstück eines Einfamilienhauses in der Burggasse in Hoch-Weisel gelangt zu sein. Dort machte sich der Täter gegen 01.20 Uhr in der vergangenen Nacht mit einem Hebelwerkzeug an der Hauseingangstür zu schaffen. Da dies nicht ganz lautlos geschah, wurde ein Hausbewohner wach und auf den Täter aufmerksam. Der Einbrecher ergriff sofort unerkannt die Flucht. Eine nähere Beschreibung zu ihm liegt derzeit nicht vor. Beute konnte der Täter nicht machen, er richtete jedoch einen Schaden von rund 500 Euro an. Um Mitteilung weiterer verdächtiger Beobachtungen in diesem Zusammenhang bittet die Polizei in Butzbach, Tel. 06033-7043-0.

Wildunfall

Glauburg: Auf der Landstraße 3190 zwischen Stockheim und Bleichenbach stieß ein 74-jähriger Ortenberger am Mittwochabend, gegen 18 Uhr, mit seinem PKW gegen ein Reh. Während am PKW ein Schaden von etwa 800 Euro entstand, lief das Tier vermutlich verletzt weiter. Der zuständige Jagdpächter wurde zwecks Nachsuche nach dem Tier verständigt.

Verkehrsinsel statt Tier

Münzenberg: Einem Wildtier, welches die Steinbergstraße gegen 18.20 Uhr am Mittwochabend überquerte, wich ein 23-jähriger Butzbacher mit seinem PKW aus. Zu einem Zusammenstoß zwischen Tier und Auto kam es dadurch nicht. Allerdings überfuhr der Butzbacher bei seinem Ausweichmanöver eine Verkehrsinsel und beschädigte dabei seinen PKW. Dieser musste daraufhin mit einem Schaden von etwa 1500 Euro abgeschleppt werden.

Brand in Langenhain-Ziegenberg

Ober-Mörlen: Im Badezimmer in der Erdgeschosswohnung eines Zweifamilienhauses entstand am gestrigen Mittwoch aus noch unbekanntem Grund ein Brand. Die Bewohner bemerkten diesen gegen 15 Uhr und versuchten ihn zunächst selbst zu löschen. Dabei zog sich ein 73-jähriger Bewohner eine leichte Rauchgasvergiftung zu, aufgrund derer er zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Feuerwehr löschte den Brand, der in der Wohnung einen Schaden von rund 50.000 Euro anrichtete. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an und werden von der Kriminalpolizei in Friedberg übernommen.

Unfallflucht

Wöllstadt: Am Mittwoch, zwischen 07.10 Uhr und 16.05 Uhr, verursachte ein Unbekannter Parkplatznutzer auf dem Pendlerparkplatz auf der Rückseite des Bahnhofs in Nieder-Wöllstadt einen Schaden an einem schwarzen Audi A4. Auf rund 1500 Euro werden sich die Reparaturkosten am Heck des Audi belaufen. Hinweise auf den flüchtigen Unfallverursacher erbittet die Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0.

Vier Verletzte nach Unfall

Wöllstadt: Auf der alten Bundesstraße 3 zwischen Nieder-Wöllstadt und Ober-Wöllstadt verlor ein 44-jähriger Frankfurter am Mittwochmittag, gegen 13 Uhr, auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Mercedes. Dieser kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Laternenmast. Mit schweren Verletzungen kam der Fahrer in ein Krankenhaus, seine drei Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen. Der PKW musste mit einem Totalschaden abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 7000 Euro.




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