Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit: Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler besucht die Spedition Bork

on 30.1.2018

Auf Einladung des Geschäftsführers Wolfgang Bork im Nachgang einer Baugenehmigungsübergabe hat der Erste Kreisbeigeordnete Jan Weckler der Spedition Bork GmbH & Co KG mit Sitz in Langgöns-Niederkleen einen Besuch abgestattet. 

„Die Firma Bork ist ein Unternehmen mit Tradition und Vision, das eine Strahlkraft in die ganze Region hat“, so Weckler zu Beginn der Besichtigung des Betriebsgeländes. Spätestens mit dem Ankauf des ehemaligen Ayers-Kasernengeländes, das zwischen dem Langgönser Stadtteil Niederkleen und dem Butzbacher Stadtteil Kirch-Göns liegt, habe Geschäftsführer Wolfgang Bork gezeigt, wie man eine Vision in die Realität umsetzt, findet der Erste Kreisbeigeordnete.

Gegründet wurde das Unternehmen 1951 durch Erwin Bork unter dem Namen „Internationale Spedition Hüttenberger Kraftverkehr“. Nicht nur der Name der Firma hat seitdem eine immense Entwicklung genommen. Nach 25 Jahren verfügte man über 22 Zugmaschinen, 40 Auflieger, 19 Güterfernverkehrsgenehmigungen, heutzutage sind es 270 Zugmaschinen und 480 Sattelauflieger. Diese Flotte benötigt natürlich den entsprechenden Platz. Bereits 1976 wurden 12 Hektar Land am Ortsrand von Niederkleen erworben, das 2002 mit dem Ankauf des Kasernengeländes mit 104 Hektar, das über einen eigenen Autobahn- und Gleisanschluss verfügt,  noch ergänzt wurde.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt begann das interkommunale Projekt „Magna Park“. Die Stadt Butzbach und Gemeinde Langgöns sowie der Wetteraukreis und der Landkreis Gießen, so berichtete Wolfgang Bork, haben dabei gut zusammengearbeitet. „Der Magna Pakt ist ein tolles Beispiel für gelungene interkommunale Zusammenarbeit“, meint der Erste Kreisbeigeordnete Jan Weckler. Für die Firma und Privatperson Wolfgang Bork sei der Ankauf des Geländes mit einem immensen Risiko verbunden gewesen, das sich aus heutiger Sicht definitiv gelohnt habe. „Die jetzige gewerbliche Nutzung der früheren Kaserne ist vor allem auch ein Beispiel für gelungene Konversion. Die Nachnutzung dieser Flächen ist ideal gelungen, denn eine landwirtschaftliche oder ähnliche Nutzung ist auf einem Kasernengelände ohnehin kaum möglich“, so Weckler weiter.

Das Gelände des heutigen Magna-Parks wird ausschließlich über die Bork-Gruppe vermarktet. Mittlerweile haben sich dort einige hochkarätige Firmen angesiedelt und die Firma Bork nutzt selbst viel Platz als Lager- und Arbeitsfläche. Neben Verwaltungsfläche verfügt die Firma über eine eigene Werkstatt, eine Tankstelle und Lagerhallen.

„Mit der Ansiedlung von Gewerbe steigt die wirtschaftliche Entwicklung und damit die Attraktivität für Wohnen in der ganzen Region“, freut sich der Erste Kreisbeigeordnete Jan Weckler nach der Besichtigung.

 

Bildunterschrift: Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler und Wolfang Bork bei der Besichtigung des Firmengeländes.




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