Diktatur erinnern – Demokratie gestalten: Oberstufenschüler der Singbergschule in Berlin

on 27.12.2017

Wie wird ein Gesetz im Bundestag auf den Weg gebracht? Wo finden die Pressetermine der Bundesregierung statt? Wie gestaltet sich die Aufarbeitung der Stasi- und der NS-Vergangenheit? Vom 4. bis zum 8. Dezember nutzten 33 Schüler der Q1 der Wölfersheimer Singbergschule im Rahmen des Seminars „Diktatur erinnern – Demokratie gestalten“ in Berlin die Möglichkeit, an Originalschauplätzen solchen Fragen auf den Grund zu gehen.

Bereits kurz nach Ankunft in Berlin fand als Einstimmung eine Erkundung historischer und moderner Stätten in Berlin-Mitte statt, etwa des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, des Brandenburger Tors oder des Hotels „Adlon“. Am Dienstag setzten sich die Schüler anhand des Themas „Windkraft“ mit den vielfältigen Schritten auseinander, die auf dem Weg  zu einer Gesetzesvorlage im Bundestag durchlaufen werden. Im Anschluss diskutierten sie aktuelle politische Probleme mit Matthias Rüsing, Leiter des Büros von Oswin Veith (CDU), Bundestagsabgeordneter des Wetteraukreises. Der Besuch des Bundeskanzleramtes rundete diesen ereignisreichen Tag ab. Am Mittwoch stand mit der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen die Auseinandersetzung mit der Stasi-Vergangenheit auf dem Programm, wobei insbesondere die Schilderungen der beiden Zeitzeugen die Schüler tief beeindruckte. In der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ fand  unter anderem ein Zeitzeugengespräch mit Petra Rosenberg, Interessenvertreterin und Sprecherin deutscher Sinti und Roma, statt, welches die Schüler ebenfalls nachhaltig beeindruckte.

Die hochkarätigen Programmpunkte konnten nur Dank vielfältiger Unterstützung angeboten werden, insbesondere des Wetteraukreises, des Bundestagsabgeordneten des Wetteraukreises in Berlin, Oswin Veith und des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Sektion Südhessen“. Federführend bei der Gesamtorganisation war Uwe Müller unterstützt durch Frau Klüber und Frau Hannig).    

 

Bild: Gedenkstätte Deutscher Widerstand: Zeitzeugengespräch und Diskussion mit Petra Rosenberg (Interessenvertreterin deutscher Sinti und Roma)




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