Erdrutsch im Berstädter Markwald

on 22.3.2018

Fernsehen, Radio, Zeitungen - Vom Erdrutsch im Berstädter Markwald konnte man eigentlich nicht nichts mitbekommen. Gemeinsam mit Markmeister Rainer Dieffenbach und Anselm Möbs vom Forstamt Nidda machten sich die Erste Beigeordnete Carmen Körschner und Eike See ein Bild von der Lage.

Der Riss im Waldboden hat sich über mehrere Wochen gebildet und ist stückweise größer geworden. In der vergangenen Woche kam es dann zu einem größeren Erdrutsch, bei dem eine ganze Erdplatte mit Bäumen mehrere Meter abgesackt ist. Ein bis zu zwei Meter tiefer Riss klafft nun dort, wo sich bisher der Weg befand. Seitlich der Fläche durchziehen tiefe Risse den Boden. Am unteren Ende entstand ein mannshoher Erdwall. Die Bäume auf der Fläche sind vermutlich nicht mehr standsicher und müssen gefällt werden. Einige von ihnen sind bereits gekippt. Wie es zum Erdrutsch gekommen ist, lässt sich momentan noch nicht genau beantworten. "Wir könnten darüber spekulieren, aber das wäre unseriös. Wir wollen die Ursache mit allen Beteiligten untersuchen." berichtet Rainer Dieffenbach. Als Markmeister vertritt er die Interessen der Waldeigentümer, zu denen auch die Gemeinde gehört.

Die Untersuchungen in der Angelegenheit laufen. Sowohl die ovag, die dort einen Hochbehälter betreibt, als auch die HLGNuG (Hessische Landgesellschaft für Natur und Geologie) untersuchen die Ursachen. Mit einem Ergebnis ist nicht vor Mitte April zu rechnen. Um Unfälle zu vermeiden, ist das Betreten des Bereiches derzeit verboten. Neben den Rissen im Boden sind auch herabstürzende Äste eine nicht zu unterschätzende Gefahr.

Körschner und See nutzten die Gelegenheit und ließen sich von Dieffenbach über die Entwicklungen im Markwald in den vergangenen Jahren informieren. So unternahm man im Anschluss noch eine kleine Rundtour und besuchte auch das neu angelegte kleine Biotop. "Die Mitglieder des Markwaldes leisten eine hervorragende Arbeit. Ich bin mir sicher, dass sie auch diese Herausforderung sehr gut meistern werden. Auf die Unterstützung der Gemeinde können sie dabei zählen." sichert die Erste Beigeordnete Carmen Körschner zu.




Zurück



 

Teilen

Folgen

Neuere Themen:

Angeblicher Energieberater rief an

Mehr lesen

„Den Himmel auf Erden spazierend erleben…“

Mehr lesen

Nachwuchsstars auf dem Eis

Mehr lesen

Ältere Themen:

Aus dem Polizeibericht

Mehr lesen

Luft, Licht und Raum in der Kinderbetreuung ist auch im Container möglich

Mehr lesen

Geld an vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter überwiesen

Mehr lesen