Erweiterung des Neubaus an der Wettertalschule Bad Nauheim wird größer als ursprünglich geplant

on 15.2.2018

Ende September des vergangenen Jahres konnte Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jan Weckler mit Schulleiterin Katharina Merkel noch den Spatenstich für den Neubau an der Wettertalschule durchführen. Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres zeigte sich, dass die Schülerzahlen an der Schule noch weiter als bisher bekannt steigen werden.

„Wir haben deshalb eine Überplanung eingeleitet und werden noch größer bauen. Die Wettertalschule wird nochmals zwei weitere Räume erhalten, die als Klassen- oder Gruppenräume genutzt werden können. So können wir dem Bedarf der Schule mit geringstmöglichem Zeitverzug und verhältnismäßig geringen Zusatzkosten gerecht werden“, erklärt Schuldezernent Jan Weckler bei einem Ortstermin an der Wettertalschule in Rödgen. Bei der aktuellen Wetterlage könne ohnehin nicht wie geplant auf der Baustelle gearbeitet werden.

Die Stadt Bad Nauheim wird in den nächsten Jahren weiter wachsen, regelmäßig werden neue Baugebiete ausgewiesen, daher wachsen perspektivisch auch die Schülerzahlen. Aktuell besuchen 102 Schülerinnen und Schüler die Wettertalschule am Schulstandort Rödgen, in den kommenden Jahren wird diese Zahl auf bis zu 120 Schülerinnen und Schülern anwachsen.

Bisher geplant waren an der Wettertalschule neben Küche und Speiseraum, einem Fachraum für Musik und zusätzlichen Büroflächen vier Klassen- und Differenzierungsräume. Damit sollten vor allem die Ganztagsangebote realisiert werden.

Nun wurde die Planung für den Anbau an das Bestandsgebäude noch um zwei weitere Räume mit einer Fläche von insgesamt etwa 140 Quadratmetern erweitert.

Schuldezernent Weckler war es wichtig, schnell auf die aktuellen Entwicklungen an der Wettertalschule zu reagieren. Um alle beteiligten umfassend zu informieren, war neben Schulleiterin Katharina Merkel auch Ortsvorsteherin Gisela Babitz-Koch bei dem Ortstermin an der Schule dabei.

Grundlage der Planungen des Wetteraukreises für den Neu- und Erweiterungsbau an Grundschulen bildet das unter Wecklers Federführung erarbeitete und im Mai 2017 beschlossene Raumprogramm für Grundschulen, das den Schulen mehr Planungssicherheit gibt und eine vergleichbare, den heutigen pädagogischen Anforderungen entsprechende Raumsituation herstellen soll. „Das Raumprogramm gibt uns für das Verwaltungshandeln im Grundschulbau eine Orientierung hinsichtlich der Größe und Anzahl der Räume und benötigten Verwaltungsflächen unter besonderer Berücksichtigung des Bedarfs aus den Bereichen Ganztagsangebote, Schulsozialarbeit und Inklusion“, erläutert Weckler dazu. Das Raumprogramm diene in diesem Sinne als Leitfaden und als Idealbeschreibung. Natürlich müssten die baulichen, finanziellen oder baulich-historischen Bedingungen– so auch an der Wettertalschule – mit berücksichtigt werden.

Schon für das kommende Schuljahr wird an der Wettertalschule in Rödgen mit der Bildung einer zusätzlichen Klasse gerechnet. Bei einem Termin vor Ort erläuterte Schulleiterin Katharina Merkel, wie sich die Raumsituation der Schule darstellt. Aktuell prüft der Wetteraukreis alternative Räume für die Beschulung im Schuljahr 2018/19 als Zwischenlösung bis zur Fertigstellung des Neubaus

„Mit einer geringen Verlängerung der Bauphase von wenigen Wochen erreichen wir für die Wettertalschule sehr gute Bedingungen für die weitere Beschulung, die den Herausforderungen durch die steigenden Schülerzahlen, Ganztag und Inklusion gerecht werden“, so Schuldezernent Jan Weckler abschließend.

 

Bildunterschrift: Schuldezernent Jan Weckler bei einem Ortstermin an der Wettertalschule, um die neuen Planungen zu erläutern: Mit Schulleiterin Katharina Merkel (links) und der Ortsvorsteherin Gisela Babitz-Koch (rechts).

 

 

 

 




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