Gigabits, Ausbildung und Förderung von Startups

on 10.1.2018

Regionalverband FrankfurtRheinMain legt Broschüre über Chancen der Digitalisierung vor 

Gewerbegebiete mit einer Breitbandleistung von mindestens einem Gigabit pro Sekunde ausstatten, von der Grundschule bis zur Berufsschule den Unterricht durchweg IT-unterstützt ausrichten und innovative Startups auf regionaler Ebene mit etablierten Unternehmen zusammenbringen – das sind nur drei von mehreren Handlungsempfehlungen, die jetzt in der neuen Broschüre „Die Arbeit wird uns in FrankfurtRheinMain nicht ausgehen“ über die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu lesen sind. Herausgeber ist der Regionalverband FrankfurtRheinMain. „Der digitale Wandel ist auch in unserer Metropolregion in vollem Gange. Unsere Aufgabe ist es, die Chancen und Risiken sorgfältig abzuwägen. Auf jeden Fall erfordert diese Transformation einen intensiven gesellschaftlichen Diskurs“, sagt Verbandsdirektor Ludger Stüve (SPD).

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain hatte dazu eine Zukunftswerkstatt mit 18 Mitgliedern initiiert. Ziel war es, die Vertreter von regionalen Institutionen, Kommunen, Hochschulen, Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften dazu zu befragen, was für sie in ihren Fachbereichen die Herausforderungen und vor allem die Chancen der digitalen Transformation sind. Die nun vorliegende Studie fasst diese Einschätzungen zusammen: Kleine und mittlere Betriebe sollten bei der Einführung von digitalisierten Arbeitsprozessen unterstützt werden. Auch wird die Chance gesehen, dass ungelernte Arbeitskräfte in der IT-Branche einen Job finden könnten. Hochschulen sollten darauf achten, noch mehr Studiengänge für den Bereich digitale Transformation anzubieten. Schließlich könnten auch Dienstleistungsangebote durch Digitalisierung bürger- und wirtschaftsfreundlicher gestaltet werden. In der 32-seitigen Broschüre, die unter Mitwirkung der Stadt- und Regionalentwicklerin Doris Krüger-Röth entstand, sind noch einige weitere Einschätzungen und Handlungsempfehlungen, aufgeteilt in sieben Perspektiven, zu finden.

„Viele Menschen haben auch Ängste bezüglich der Digitalisierung. Was bedeutet diese neue Entwicklung für sie persönlich und ihren Arbeitsplatz? Ich denke, unsere Region ist gut gerüstet, diese Transformation zu einem Erfolg zu machen“, sagt Stüve. Die Wirtschaft sei geprägt durch eine vielfältige Branchenstruktur mit unterschiedlichen Unternehmensgrößen. Hochspezialisierte Firmen arbeiteten intensiv mit Forschungseinrichtungen zusammen und FrankfurtRheinMain sei international gut erreichbar und vernetzt.

Die Broschüre „Uns wird die Arbeit in FrankfurtRheinMain nicht ausgehen!“ kann auf der Internetseite der Regionalverbandes im Presse-Downloadbereich ( www.region-frankfurt.de/download) kostenlos heruntergeladen werden.

 




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