Neue ADHS-Selbsthilfegruppe trifft sich in Friedberg

on 14.2.2018

ADHS ist eine Abkürzung für eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, die sich durch Probleme mit Aufmerksamkeit, Impulsivität und Selbstregulation äußert. Manchmal kommt auch noch Hyperaktivität hinzu. Nach Zahlen der Weltgesundheitsorganisation wird die weltweite Häufigkeit der ADHS bei Kindern und Jugendlichen mit etwa 5,3 Prozent beziffert. Sie gilt als häufigste psychiatrische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. In Friedberg trifft sich jetzt eine Selbsthilfegruppe von Eltern deren Kinder an ADHS leiden. 

Die Erfahrung zeigt, dass es wichtig ist, das soziale Umfeld des Kindes in eine Therapie mit einzubeziehen. Durch Schule und Kindergarten sollte das Kind Unterstützung finden. Oft ist hier eine Aufklärung über Diagnose und Therapie erforderlich. Deren Erfolg ist wesentlich höher bei Einbeziehung der Familie.

Häufig zeigen sich verblüffende, positive Entwicklungen, die nicht nur zu äußerlichen Veränderungen führen, sondern das gesamte Familienleben und den Umgang miteinander auf emotionaler Ebene betreffen.

Eltern von betroffenen Kindern möchten sich nun regelmäßig zusammensetzen und sich über Methoden und Erfahrungen von Therapien austauschen, die ihnen dabei helfen, ADHS in den Griff zu bekommen, um den Alltag mit den betroffenen Kindern besser zu bewältigen.

Die Treffen werden nicht therapeutisch geleitet und verstehen sich nicht als Therapieersatz.

In Friedberg hat sich eine neue Gruppe gebildet, die sich erstmals

am Donnerstag, 22. Februar 2018,

19:30 Uhr,

im Restaurant „Hanauer Hof“,

Fauerbacher Str. 6,

in Friedberg

trifft.

Geplant sind künftig regelmäßige Treffen, an jedem vierten Donnerstag im Monat.

Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 0170/3837742 oder per E-Mail an: adhs-eltern-friedberg(at)web(dot)de.

Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler kennt als Schuldezernent die Problematik von ADHS-Kindern, die eine besondere Unterstützung benötigen. Die Gruppengründung wird von der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises unterstützt.

„Darüber hinaus“, so Weckler, „gibt es weitere ADHS-Elterngruppen in Bad Vilbel und eine ADHS-Gruppe für betroffene Erwachsene mit wechselnden Treffpunkten in der Wetterau.“

Weitere Informationen zu diesen beiden Gruppen gibt es bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle in Friedberg, Telefon: 06031/83-2345 oder per E-Mail an: anette(dot)obleser(at)wetteraukreis(dot)de oder im Internet unter: selbsthilfe.wetterau.de.




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