Neue Heizung für die Gesamtschule Konradsdorf

on 19.12.2017

Ausgerechnet zu Herbstbeginn im September war einer der beiden Heizkessel an der Gesamtschule Konradsdorf in Ortenberg ausgefallen. Noch während der Montage eines neuen Kessels versagte auch der zweite Heizkessel seinen Dienst – an der Schule wurde es kalt, ein mobiler Heizkessel musste übergangsweise Abhilfe schaffen 

Der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Jan Weckler teilte nun mit, dass ab dem gestrigen Montag (18.12.2017) ein neuer Kessel in Betrieb genommen wurde. „Natürlich brauchen Schulen bei der Heizung Verlässlichkeit – gerade in den Wintermonaten. Der Wetteraukreis will daher eine ordnungsgemäße Wärmeversorgung der Schule  gewährleistet sehen“, so Weckler. Auch der zweite Heizkessel sei bereits bestellt und werde nach Verfügbarkeit des Herstellers voraussichtlich im Januar 2018 montiert.

Bis zu Beginn der Heizperiode verfügte die Gesamtschule Konradsdorf über zwei Heizkessel mit je 630 Kilowatt. Als kurz hintereinander beide Heizkessel ausfielen und weil die Schule keinen Heizerzeuger hat, wurde kurzfristig ein mobiler Heizkessel zur Überbrückung angeschafft. Als größtes zur Verfügung stehendes Gerät konnte ein Kessel mit einer Leistung von etwa 400 Kilowatt geordert werden. Doch auch dieser Kessel hatte zwei kleine Störungen und ging in der Nacht auf Montag, den 4. Dezember aus. Erst zum Dienstbeginn des Hausmeisters konnte der Ausfall festgestellt und das Heizgerät kurzfristig wieder instandgesetzt werden. Da die Schulräume aber erst am späten Vormittag wieder warm wurden, musste an diesem Tag der Unterricht entfallen.

Schuldezernent Weckler bedauert den gleichzeitigen Ausfall aller Geräte: „Es ist natürlich mehr als ärgerlich, wenn so etwas passiert, zumal die Wahrscheinlichkeit eines technischen Totalausfalls sehr gering ist. Aber leider ist genau dieser Fall eingetroffen.“ Weckler dankt der Schulleitung um Schulleiterin Birgit Schmieden-Lührmann sowie den Lehrkräften, dem Hausmeister und der ganzen Schulgemeinschaft für ihre Einsatzbereitschaft und Geduld. „Dadurch konnte der Schulbetrieb trotz der Einschränkung der Heizwärme-Versorgung in den vergangenen beiden Wochen aufrecht erhalten werden“, erläutert Weckler.

Der neue Heizkessel verfügt über eine Leistung von 660 Kilowatt und soll den mobilen Notkessel wieder ablösen. Mit diesem sollte nach Einschätzung von Fachleuten bei der aktuellen Witterungslage eine ordnungsgemäße Wärmeversorgung der Schule gewährleistet sein. Im Endausbau wird die Schule dann volle 1.320 Kilowatt Heizleistung zur Verfügung haben.

Unabhängig vom Einbau der neuen Heizung wird im kommenden Jahr auch die Sanierung der Fassade des Hauptgebäudes an der Gesamtschule Konradsdorf fortgesetzt. Im Haushalt des Wetteraukreises sind dafür bereits zwei Millionen Euro bereitgestellt, auch ein Architekt ist bereits beauftragt.




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