Neue Selbsthilfegruppe zum Thema Depressionen und Burnout in Butzbach

on 12.1.2018

„Im Familienzentrum in der Butzbacher Schillerstraße 18 trifft sich am kommenden Donnerstag, 18. Januar 2018, um 19 Uhr, erstmals eine neue Selbsthilfegruppe, die sich den Themen Depressionen und Burnout widmet“, das teilte Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch in einer Presseerklärung mit. .

Burnout und Depressionen werden oft für ein und dieselbe Krankheit gehalten. Das trifft aber nicht zu. Das Burnout-Syndrom ist häufig berufsbedingt. Depressionen hingegen betreffen alle Bereiche des täglichen Lebens.

Depressionen werden als Dauerzustand beschrieben, während Betroffene des Burnout-Syndroms auch unbeschwerte Phasen durchleben können. In fortgeschrittenen Stadien ist es allerdings kaum möglich, Burnout und Depressionen auseinanderzuhalten.

Die Ziele der neuen Selbsthilfegruppe bestehen darin, die Lebenssituation jedes Einzelnen zu verbessern. Betroffene bieten sich gegenseitig Hilfe und Verständnis an, um Probleme zu lösen und gemeinsam stärker und mutiger zu werden.

Teilnehmen können betroffene Menschen im Alter zwischen 30 und 50 Jahre. Das Verhältnis zwischen Heiterkeit und Ernsthaftigkeit soll gewahrt bleiben. Deshalb ist Humor ausdrücklich erwünscht.

Die Treffen werden nicht therapeutisch geleitet und sind auch kein Therapieersatz. Weitere Treffen sind jeweils donnerstags um 19 Uhr im 14-täglichen Rhythmus geplant.

„Ich bin froh, dass sich in Butzbach diese Selbsthilfegruppe bildet. Gerade Menschen mit Depressionen und Burnout sind auf die Unterstützung anderer angewiesen. Der Austausch mit anderen Betroffenen kann bei der Bewältigung und für das Leben mit der Krankheit eine große Hilfe sein“, so die Wetterauer Sozialdezernentin Becker-Bösch.

Kontaktperson für diese Gruppe ist Petra Seeger, vom Diakonischen Werk Butzbach, Telefon: 06033/966690.

Weitere Informationen zu Selbsthilfegruppen und Gesprächskreisen im Wetteraukreis gibt es bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises, Telefon: 06031/83-2345 oder im Internet unter: selbsthilfe.wetterau.de.

 

Bildunterschrift: Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch: „Der Austausch mit anderen Betroffenen kann bei der Bewältigung und für das Leben mit der Krankheit eine große Hilfe sein.“




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