Neuer Service: Parkgebühren mit dem Handy bezahlen

on 21.5.2019

In der Gesundheitsstadt können Autofahrer ihre Parkgebühren ab heute (Mittwoch, 22. Mai) auch per Mobiltelefon zahlen. Dafür kooperiert die Stadt mit smartparking, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. Als Handyparken-Anbieter ste­hen „EasyPark“, „ParkNow“, „Park and Joy“, „moBiLET“, „Yellowbrick/flowbird“ und „travipay“ zur Auswahl. Die Parkscheinautomaten bleiben parallel in Betrieb. Dort finden sich in den kommenden Tagen Aufkleber mit den neuen Dienstleistern und ihren Anleitungen für die ersten Schritte zum Handyparken.

 

„Wir wollen das Parken in unserer Stadt einfacher gestalten und gleichzeitig einen weiteren Schritt in Richtung digitaler Zukunft gehen. Den neuen Service bieten wir auf allen öffentlichen Parkflächen in Bad Nauheim einschließlich des Großen Park­platzes in der Frankfurter Straße und des Parkdecks in der Schwalheimer Stra­ße an. Das Handyparken ist besonders für Bürger und Gäste vorteilhaft, die regel­mäßig im Stadtgebiet kostenpflichtige Parkplätze in An­spruch nehmen. Das läs­tige Bereithalten von Kleingeld kann somit in Zukunft ent­fallen“, freut sich Bürger­meister Klaus Kreß über die Einführung.


 

So funktioniert es

Den Parkvorgang startet der Autofahrer per App, Anruf oder auch per SMS. Seine Parkzeit kann er ganz nach Bedarf stoppen oder verlängern. So entfallen Über­zahlung und auch Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets. Für diesen Komfort addieren die Anbieter unterschiedliche Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr. Ob ein Fahrzeug ein digitales Ticket hat, erkennen die Mitarbeiter der Ordnungsbe­hörde am Kennzeichen, das sie mit einem zentralen Online-System abgleichen.


 

„Wenn man beispielsweise länger beim Arzt warten muss oder in einer Besprechung festsitzt, kann man ganz einfach die Parkzeit verlängern, ohne einen Strafzettel zu riskieren“, erklärt Erster Stadtrat und Verkehrsdezernent Peter Krank. Wichtig war ihm bei Umstellung, dass den Mitarbeitern der städtischen Ordnungspolizei bei der Überwachung des ruhenden Verkehrs kein unverhältnismäßiger Mehraufwand ent­steht: „Diese kontrollieren die Parkvorgänge wie gewohnt und bekommen durch die Ver­­knüpfung mit den Schnittstellen der Handyparken-Anbieter auf dem Erfassungs­gerät in Echtzeit entsprechende Meldungen über per App gelöste Parkscheine ange­zeigt. Das neue System ist für beide Seiten - Bürger und Mitarbeiter - einfach“, resümiert Krank.

 

Die Anbieter unterscheiden sich in der Verbreitung, im Preis und in der Technik. Die meisten setzen dabei auf kostenfreie Apps, bei einigen ist zudem eine Registrierung nicht erforderlich. Mit allen Apps lässt sich die Parkzeit intuitiv starten, verlängern und stoppen. Mehr Informationen gibt es bei www.smartparking.de und bei den An­bietern: www.easypark.de, www.park-now.com, www.parkandjoy.de, www.mobilet.de und www.yellowbrick.de. Ausgenommen sind bisher noch das Parkdeck am Spru­delhof und die Parkhäuser.

„Termine koordinieren, Mails beantworten, Einkaufs- und Aufgabenlisten schreiben oder online ein­kaufen - mittlerweile organisieren wir uns ganz selbstverständlich über das Mobil­tele­fon und erledigen damit ganz bequem und schnell einen Teil unserer All­tagsaufgaben. Warum dann nicht auch den Bezahlvorgang für das Parken? Und ein weiterer Vorteil: Keine unangenehme Überraschung mehr, wenn man das Knöllchen unter den Scheibenwischern entdeckt“, sagt Fachbereichsleiter Zen­trale Steuerung und Öffentlichkeitsarbeit Matthias Wieliki.

 




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