Sozialdezernentin Becker-Bösch: Lebensgewohnheiten umstellen, um Krebs zu vermeiden

on 29.1.2018

Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar hat die Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises in der Empfangshalle im Gebäude A (Info-Punkt) des Friedberger Kreishauses zahlreiche Informationen zum Thema Krebs zusammengestellt.

Die Wetterauer Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch betonte zu Beginn der Informationswoche, dass durch eine langfristige Umstellung der Lebensgewohnheiten viele Krebserkrankungen vermeidbar wären. Mit dieser Argumentation hat der Medizin-Nobelpreisträger und internationale Krebsforscher Harald zur Hausen eine grenzüberschreitende Initiative gestartet mit dem Ziel, in der Bevölkerung ein Umdenken zu bewirken. Eltern und Großeltern in aller Welt müssten im gesundheitsbewussten Verhalten Vorbild für Kinder und Enkel sein.

Die Deutsche Krebshilfe hat in den letzten Jahren umfassendes Informationsmaterial aufgelegt. „Die blauen Ratgeber“ geben einen breiten Überblick über Krebserkrankungen, Diagnosen und Prävention. In Deutschland sind Krebserkrankungen nach Erkrankungen des Kreislaufsystems die zweithäufigste Ursache. 29 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen sterben an den Folgen einer Krebserkrankung.

„In der Zeit vom 1. bis 8. Februar wollen wir mit Informationen für Interessierte und Betroffene Wissensdefizite ausgleichen“, erläutert Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch. Zudem gibt es vor Ort direkte Gesprächsangebote, so wird etwa Alexandra Prues, stellvertretende Vorsitzende der Landesvereinigung der Frauenselbsthilfe nach Krebs, am 1. und 8. Februar, in der Zeit zwischen 12 und 14 Uhr, und am 5. Februar, zwischen 10 und 12 Uhr, zum persönlichen Gespräch ins Friedberger Kreishaus kommen. Dabei will Alexandra Prues eigene Erfahrungen und dadurch erworbenes Wissen weitergeben, aber auch für eine neue Krebs-Selbsthilfegruppe in Bad Nauheim werben, die am 8. Februar in den Räumlichkeiten des Hochwaldkrankenhauses gegründet wird.

Am 8. Februar, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr, und am 6. Februar, zwischen 12 und 14 Uhr, informieren Hilu Knies und Peter Müller über die Arbeit und Aktivitäten des Vereins „Hand in Hand“ für krebs- und schwerstkranke Kinder aus Altenstadt.

Doris Gonnermann, von den Deutschen Lymphschulung zur Selbsttherapie, wird am 1. Februar, zwischen 15 und 18 Uhr, und am 7. Februar, zwischen 10 und 12 Uhr, über Therapie- und Behandlungsmethoden zur Lip- und Lymphödembekämpfung informieren.

Anette Obleser von der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises informiert zwischen dem 1. und 8. Februar, täglich zwischen 10 und 12 Uhr, über die Selbsthilfelandschaft der Wetterau. Ort: Gebäude B, Raum 187a.

Weitere Informationen gibt es bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises, Tel. 06031/83-2345 oder im Internet unter: selbsthilfe.wetterau.de.

 

Bildunterschrift: Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch und Anette Obleser von der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises

 

 




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