Vorsicht Wildtiere kreuzen die Fahrbahn!

on 3.1.2018

In den letzten Tagen kam es auf den Straßen der Wetterau vermehrt zu Wildunfällen. 

 

Bad Nauheim: Ein Schaden von rund 1.500 Euro entstand am Neujahrstag, gegen 17.30 Uhr, am PKW eines 73-jährigen Bad Nauheimers. Auf der Brunnenstraße zwischen Dorheim und Schwalheim stieß er mit seinem PKW gegen ein Reh, welches plötzlich die Straße querte. Das Reh lief nach dem Unfall weiter.

Florstadt: Die Landstraße 3189 zwischen Nieder-Florstadt und Altenstadt überquerten am Dienstagnachmittag, gegen 17.15 Uhr, zwei Rehe. Eines von ihnen überlebte die Straßenüberquerung nicht, da es vom PKW einer 45-jährigen Büdingerin erfasst und getötet wurde. Das andere Reh lief davon. Am PKW entstand ein Schaden von etwa 500 Euro.

Karben: Mit einem Fuchs kollidierte ein 19-jähriger Karbener am heutigen Mittwochmorgen, gegen 01.15 Uhr, auf der Bundesstraße 521 bei Rendel. Mit 150 Euro entstand dabei geringer Sachschaden an seinem PKW. Der Verbleib des Fuchses konnte nicht geklärt werden.

Münzenberg: Mehrere Rehe überquerten am Neujahrstag, gegen 17.15 Uhr, die Landstraße 3131 zwischen Bellersheim und Trais Münzenberg. Ein 59-jähriger Hungener stieß mit seinem PKW gegen eines der Tiere. Das Reh lief nach dem Unfall weiter. Am PKW entstand ein Schaden von etwa 1.500 Euro.

Nidda: Auf der Bundesstraße 457 zwischen Ranstadt und Nidda stieß ein 58-jähriger Frankfurter am Dienstagabend, gegen 18 Uhr, mit seinem PKW gegen ein Reh. Das Reh lief nach dem Unfall davon. An dem PKW entstand Sachschaden.

Rockenberg: Ein Reh überlebte am heutigen Mittwoch, gegen 00.45 Uhr, den Zusammenstoß mit einem PKW auf der Kreisstraße 172 zwischen Södel und Oppershofen nicht. Ein 30-jähriger Wölfersheimer konnte einen Zusammenstoß mit dem Tier nicht verhindern. An seinem PKW entstand dabei ein Schaden von etwa 2000 Euro.

 

Hier noch ein Paar Tipps zum Thema Wildunfall

Wenn Sie ein Tier am Straßenrand sehen, müssen Sie deutlich langsamer werden oder sogar ganz abbremsen. Schalten Sie das Fernlicht aus, um das Tier nicht zu blenden – dadurch bleibt es nämlich stehen. Hupen Sie zusätzlich, das verscheucht das Wild in den meisten Fällen ganz.

Achtung: Wildtiere sind meist nicht allein unterwegs. Einem Tier können weitere folgen.

Wenn Sie das Tier zu spät sehen, ist ein Zusammenstoß oft nicht zu vermeiden.
Bremsen Sie dann möglichst stark ab (KEINE Vollbremsung) und weichen Sie niemals unkontrolliert aus!

- Halten Sie das Lenkrad gut fest.
- Schalten Sie nach einem Zusammenstoß die Warnblinkanlage ein und sichern Sie die Unfallställe ab. Ganz wichtig: Bewahren Sie Ruhe!
- Informieren Sie die Polizei unter der Rufnummer 110 und geben Sie Ihre Koordinaten durch. Auf dem Smartphone oder Navigationsgerät können Sie die genauen Koordinaten ablesen. In vielen Bundesländern muss bei einem Wildunfall zusätzlich noch ein Jäger informiert werden.
- Lassen Sie das angefahrene Tier liegen und fassen Sie es nicht an. Wildschweine beispielsweise können sehr aggressiv werden, wenn sie verletzt sind.
- Warten Sie am Unfallort, bis Polizei oder Jäger da sind.




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